Nischenseiten im Jahr 2020 - Im Schlaf Geld verdienen

Nischenseiten sind die optimale Möglichkeit, um ein passives Einkommen zu generieren. Doch was sind Nischenseiten eigentlich genau und wie funktioniert das Ganze eigentlich? Ich erkläre es Dir.

Was ist eine Nischenseite?

Wer sich näher mit den Themen finanzielle Freiheit und passives Einkommen auseinandergesetzt hat, wird sicherlich bereits auf das Thema Nischenseiten gestoßen sein. Als Nischenscheite bezeichnet man eine Website, die zu einem spezifischen Thema Expertenwissen vermittelt. Du als Betreiber einer Nischenseite vermittelst also einem Interessenten Wissen zu einem bestimmten Produkt, einer Dienstleistung oder einem Themengebiet. 

Nischenseiten erhalten ihren Namen durch den Fokus auf ganz bestimmte Themen. Das bedeutet, dass sich eine solche Nischenseite beispielsweise auf eine Produktkategorie, wie Saugroboter, Akkuschrauber oder Nagerkäfige, konzentriert und dort möglichst genau die Fragen der Interessenten beantwortet. Du bedienst also als Betreiber einer solchen Website eine bestimmte Nische.

In der Regel sind spezielle Nischen nicht durch große Online-Shops bis in die tiefe bedient, sodass Du Dich in den jeweiligen Themengebieten als Experte platzieren kannst. Dadurch kannst Du auch trotz vermeintlich großer Konkurrenz gute Chancen haben, in Deiner Nische zum Experten zu werden.

Meine Nischenseite zum Thema Smart Home.

Inhalt

Das Wichtigste vorab

Klar, als ich meine aller erste Nischenseite aufgebaut habe, konnte ich weder HTML, noch CSS oder JavaScript. Ich hatte auch keine Ahnung von SEO oder wie Suchmaschinen eigentlich genau funktionieren. Dennoch stand nur etwa zwei Monate nach meinem ersten Startversuch die fertige Nischenseite.

Ich stelle Dir im folgenden meinen Weg zu einer komplett fertigen Nischenseite vor. Bis heute hat sich das Vorgehen seit der ersten Seite kaum verändert. Es ist also von mir persönlich approved 😉

Auf Nischenseiten lassen sich optimal Links zu den Partnerprogrammen großer Shops einbauen. Du kannst also Interessenten zuerst das Thema näher bringen und sie dann zu den Shops weiterleiten, wo sie direkt das Produkt kaufen können. Für die Vermittlung erhältst Du eine Provision.

Viele Einsteiger haben keine Ahnung, was es zum Bau einer Website eigentlich alles braucht. Aber glaub’ mir eins: die technischen Hintergründe wirst Du auf jeden Fall verstehen. VIel wichtiger sind die persönlichen Voraussetzungen. Du brauchst Geduld, Motivation und ein klares Ziel vor Augen. Der Rest kommt dann ganz nebenbei 🙂

Ja. Zwar ist es inzwischen nicht mehr ganz so einfach wie früher, da viele Nischen schon bedient wurden, aber nach wie vor bieten Nischenseiten viel Potenzial. Sie sind der optimale Einstieg in das Online Marketing und ein wichtiger Schritt zu einem passiven Einkommen.

Die Frage kann man nicht pauschal beantworten. Das kommt ganz auf die Nische, die möglichen Affiliate-Einnahmen und die Konkurrenz an. Gute Seiten in profitablen Nischen können problemlos dreistellige Provisionen erzielen.

Das kommt ganz auf den Umfang der Seite und die eigenen Kenntnisse an. Kleinere Themengebiete können durchaus in wenigen Tagen bis Wochen abgedeckt werden. Solltest Du noch gar keine Kenntnisse besitzen, wird die Erstellung der ersten Website natürlich etwas länger dauern, bis wirklich alles verinnerlicht wurde. 

Ja, auf jeden Fall. Ich selbst besitze heute Nischenseiten zu den verschiedensten Themen. Von Saugrobotern über Smart Home bis hin zu Tierkäfigen umfassen meine Seiten viele unterschiedliche Themen. Jedoch war ich zu Beginn bei keinem dieser Themen ein richtiger Experte. Allerdings habe ich mich tiefer in ein Thema eingearbeitet und mir mein Wissen vor der Erstellung einer Nischenseite angeeignet.

Die Vorteile einer Nischenseite

Nischenseiten sind schnell aufgebaut, einfach zu bedienen und optimal für ein passives Nebeneinkommen geeignet. Praktisch jeder kann auch ohne jegliche Kenntnisse sofort loslegen und sich die Vorteile einer Nischenseite zu eigen machen.

Keine Programmierkenntnisse nötig

Für die Erstellung einer Nischenseite musst Du nicht programmieren können. Du brauchst lediglich ein Content Management System, ein gutes Theme und die richtigen Plugins.

Du bist der Experte

Du platzierst Dich in Deiner Nische als Experte und bist über Deine Website somit der erste Anlaufpunkt für Interessenten.

Kaum Verwaltungsaufwand

Sobald Deine Website erstmal steht, musst Du sie kaum noch verwalten. Liefere ab und an frischen Content und halte die Seite aktuell. Viel mehr ist nicht zu tun.

Verdiene Geld im Schlaf

Mit Nischenseiten verdienst Du Dein Geld praktisch im Schlaf. Deine Website ist Tag und Nacht online und kann ein passives Einkommen generieren. Du musst dafür nichts weiter machen, als Deine Partner-Links auf der Seite einzubauen.

Passives Einkommen durch Provisionen

Über Affiliate-Links verdienst Du völlig passiv Geld. Sobald jemand etwas über ein von Dir platzierten link bestellt, erhältst Du eine kleine Provision.

Viele Einkommensmöglichkeiten

Sobald Deine Website fertig ist, kannst Du nicht nur über Affiliate-Links Geld verdienen. Durch Werbung, den Verkauf von Gastartikeln und digitalen Zusatzprodukten bieten sich Dir weitere Einkommensströme.

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Und verpasse keine spannenden Beiträge und Memes mehr zum Thema finanzielle Freiheit, Aktien, digitale Infoprodukte und Nischenseiten mehr. 

So startest Du Deine erste Nischenseite

Aber kommen wir zu dem interessanten Teil des Themas. Was brauchst Du alles, um Deine erste Nischenseite zu starten und wie funktioniert das Ganze? Wie bereits erwähnt, sind Nischenseiten recht einfach umzusetzen und jeder kann ohne große Vorkenntnisse starten. Dennoch gilt es die ein oder andere Kleinigkeit zu beachten, um unnötige Folgefehler zu vermeiden. Ich erkläre Dir im Folgenden die Grundlagen und gehe auf die Besonderheiten bei der Erstellung Deiner ersten Nischenseite ein.

Für genauere Infos und Insider-Tipps verlinke ich Dir einen nützlichen Ratgeber, welcher Dich von A bis Z durch den gesamten Prozess einer Nischenseite führt und Dir wertvolle Hinweise gibt. Dazu aber später mehr.

Nischenseite erstellen
Robowelt24.de - Eine meiner erfolgreichsten Nischenseiten

Für eine bessere Übersicht Teile ich die Grundlagen in zwei Bereiche. Einerseits die Nischenfindung, andererseits die technische Vorbereitung. Wie Du Dir sicher vorstellen kannst, ist die Nischenfindung so ziemlich das Wichtigste. Sei Dir bewusst, dass dies durchaus etwas Zeit in Anspruch nehmen kann und einer gründlichen Planung bedarf. Die technischen Hintergründe umfassen die Auswahl eines geeigneten Hosters, die Suche nach der richtigen Domain und die Einrichtung und Verwaltung eines Content Management Systems (CMS). In jedem Fall solltest Du mit der Suche nach der richtigen Nische beginnen. Mit dieser steht und fällt das gesamte Projekt und viele technische Aspekte, wie die Domain oder die Gestaltung der Website, hängen davon ab.

Die richtige Nische finden

Kommen wir zum vermutlich wichtigsten Teil Deiner zukünftigen Website – die richtige Nische. Wie zu Beginn bereits erwähnt, ist das Ziel jeder Nischenseite in einem bestimmten Bereich durch guten Content zu einer der ersten Anlaufstellen für Interessenten aufzusteigen. Daher solltest Du für die Nischenfindung etwas Zeit einplanen und diesen Schritt gut durchplanen. Dir bieten sich viele Möglichkeiten, wie Du nach der richtigen Nische suchen kannst. Dazu gehören beispielsweise die Produktkategorien in großen Online-Shops, Produtkataloge oder sogar die Regale in Supermärkten. Kaum ein Weg ist zu abwegig, um die perfekte Nische zu finden. 

Ein Grund, warum die Nischenfindung etwas Zeit beanspruchen wird, ist die Tatsache, dass viele Nischen mittlerweile schon überlaufen sind. Eine potenzielle Nische, die Dir persönlich zusagt, ist in der Regel schnell gefunden. Allerdings kann es sein, dass sich hier die Konkurrenz bereits breit gemacht hat und die Nische für sich beansprucht hat. In meinem Nischenseiten-Ratgeber zeige ich Dir bis ins kleinste Detail, worauf es bei der Konkurrenzanalyse ankommt und wie Du in wenigen Augenblicken erkennst, ob es in der beobachteten Nische noch Potenzial gibt oder ob die Konkurrenz zu stark ist. 

Sobald Du Dich auf eine Nische festgelegt hast, die Konkurrenz nicht zu stark ist und es eine gewisse Relevanz für die von Dir ausgewählte Nische gibt, empfehle ich Dir die möglichen Einnahmen zu prüfen. Denn die Nische kann im ersten Moment noch so gut aussehen, wenn es aber keine Händler oder Shops dafür gibt, bei denen Du über Partnerprogramme Einnahmen generieren kannst, wird das mit dem passiven Einkommen eher schwierig. Natürlich hast Du auch die Möglichkeit, Dich in einer Nische zu platzieren, in der es um den reinen Wissenstransfer geht. Trittst Du beispielsweise als Experte für die Haltung eines bestimmten Haustieres auf, steht kein spezifisches Produkt im Vordergrund. Dennoch kannst Du natürlich Werbung platzieren, welche Dir bei einem hohen Besucheraufkommen Geld einbringt.

Wie erkenne ich eine lukrative Nische?

Um zu prüfen, ob sich eine Nische eignet, um ein passives Einkommen zu generieren, gilt es mehrere Punkte zu prüfen. Gehen wir einmal davon aus, dass Du eine Nische gefunden hast, über die Du gerne ein Expertenwissen aufbauen willst und für die die Konkurrenz in Google, Bing und Co nicht zu groß ist. Du solltest nun als Erstes prüfen, ob es für die Nische Deiner Wahl einen Markt gibt. Oder in anderen Worten: Du solltest prüfen, ob die Leute überhaupt an Deiner Nische interessiert sind. Das findest Du am besten heraus, in dem Du die relevanten Keywords für Deine Nische prüfst. Planst Du beispielsweise eine Nischenseite über Gaming-Mäuse zu betreiben, könnten Keywords wie “Gaming-Maus kaufen”, “Gaming-Maus Vergleich” oder “Gaming-Maus + Jahreszahl” relevant sein. Du kannst nun das durchschnittliche Suchvolumen für diese Keywords in verschiedenen Tools, wie dem Keyword Planner von Google, prüfen. An späterer Stelle zeige ich Dir noch weitere, wichtige Tools für Deine Nischenseite.

 Egal für welche Nische Du Dich entscheidest, die relevanten Keywords sollten ein hohes Suchvolumen aufweisen. Du solltest in dem Zusammenhang das Suchvolumen für das Haupt-Keyword, aber auch das Suchvolumen der verwandten Keywords prüfen. Es ist schwierig das optimale Suchvolumen für ein Keyword festzulegen. In einer Nische, in der die Kaufbereitschaft sehr hoch ist, reicht natürlich ein geringeres Suchvolumen als in einer Nische, in der die Interessenten an einem Vergleich und vielen Informationen vor dem Kauf interessiert sind. In der Regel ist ein Volumen von mindestens 800 bis 1000 Anfragen für das Haupt-Keyword ein guter Bereich. Aber auch Themenverwandte Keywords mit einem etwas geringeren Suchvolumen sind ein wichtiger Baustein für den Erfolg Deiner Nischenseite. Ist beispielsweise die Konkurrenz für das Haupt-Keyword zu groß, kannst Du versuchen über verwandte Keywords oder sogenannte Longtails (bspw. “Gaming-Maus mit Beleuchtung”) die Interessenten auf Deine Nischenseite zu locken.

Die “perfekte” Nische liegt genau im Schnittbereich aus einem hohen Suchvolumen, guten Einnahmechancen, einem hohen Kaufinteresse der Interessenten und einer geringen Konkurrenz. Natürlich ist es sehr schwer, genau das Zentrum dieser vier Teilbereiche zu treffen. Solange Du es aber schaffen solltest, eine Nische zu finden die annähernd in dem optimalen Bereich aus allen vier Teilbereichen liegt, bieten sich Dir gute Chancen auf ein solides Nebeneinkommen und eine erfolgreiche Nischenseite.

Aber selbst wenn Du den Schnittbereich nicht genau treffen solltest, kann Deine Nischenseite trotzdem erfolgreich sein. Rückblickend habe auch ich Nischen ausgewählt, in denen das Kaufinteresse doch etwas niedriger oder in der die Konkurrenz doch stärker aufgestellt war als zunächst erwartet. In solchen Fällen ist es wichtig, sich auf die eigenen Stärken zu fokussieren und diese auszubauen.

Nischenseite aufbauen
Die optimale Nischenseite liegt genau in der Schnittstelle aus allen relevanten Teilbereichen.

Zusammenfassung: Nischenfindung

Die Nischenfindung umfasst also mehrere Teilbereiche, die schließlich in der Findung der optimalen Nische ausmachen. Es gilt einerseits ein Produkt oder Themenbereich zu finden, welches Dir persönlich zusagt und über die Du gerne Expertenwissen aufbauen willst, andererseits darf diese Nische aber auch noch nicht durch zu starke Konkurrenz überlaufen sein. Die Herausforderung besteht also darin, die Konkurrenz auf der ersten Seite der großen Suchmaschinen im Internet zu analysieren und gleichzeitig zu prüfen, ob die ausgewählte Nische genug Potenzial besitzt. Denn die Nische kann Dir noch so sehr gefallen, wenn es keine Relevanz oder Einnahmemöglichkeiten dafür gibt, ist sie leider in keiner Weise lukrativ.  

Jens

@nebenbei.finanziell.frei

“Mit der richtigen Nische steht und fällt das gesamte Projekt. Die Herausforderung besteht darin, in dem Nischen-Dschungel die eine Nische zu finden, die zu einem passt und in der sich ein passives Einkommen generieren lässt. Das mag zu Beginn schwierig erscheinen, ist mit der richtigen Geduld und Motivation jedoch für jeden zu meistern.”

Den richtigen Hoster finden

Das richtige Hosting ist ebenfalls ein wichtiger Baustein für den Erfolg Deiner Nischenseite. Ein Hoster bietet Dir die technische Infrastruktur für den Betrieb Deiner Nischenseite. Über eine Verwaltungsschnittstelle kannst Du beispielsweise auf Dienste wie FTP zugreifen oder Datenbanken anlegen. Gleichzeitig hast Du die Möglichkeit ein Content Management System (CMS) zu installieren, welches die Basis für Deine Nischenseite darstellt. Ein solches Hosting für Deine künftige Website kostet in der Regel nur ein paar Euro im Monat und erspart Dir eine Menge Arbeit. Insbesondere wer technisch nicht sehr versiert ist, sollte das Angebot eines Hosters nutzen, um somit eine potenzielle Stressquelle auszuschließen. Ich selbst habe all meine Nischenseiten bei zwei Hostern geparkt, die ich im Folgenden näher vorstellen werde.

In den meisten Fällen erfüllen Hoster gleich mehrere Aufgaben. Dazu gehören beispielsweise das Webhosting, das Filehosting, das E-Mail-Hosting, das Serverhosting oder die Domainvergabe. Für Dich als zukünftigen Nischenseitenbetreiber bietet ein Hoster den Vorteil, dass Du Dich nicht selbst um die Einrichtung und Verwaltung eines Webspace kümmern musst. Gegen ein Entgelt kannst Du ganz bequem das Angebot eines Hosters beanspruchen und die Ressourcen der leistungsstarken Rechenzentren eines Hosters nutzen. Solche Hosting-Angebote umfassen in der Regel ein Webspace auf einem Webserver mit einem Datenbank-Backend, Monitoring, Datensicherung und Hochverfügbarkeit. Wenn Dir also die Kenntnisse fehlen, eine solche Infrastruktur selbst aufzubauen und zu verwalten, sind die Hosting-Angebote eine optimale Alternative. Somit kannst Du Dich voll auf Deine Website konzentrieren, ohne Dich mit der technischen Infrastruktur befassen zu müssen.

Das macht einen guten Hoster aus

Dir wird schnell auffallen, dass es unzählige Hoster am Markt gibt, deren Angebote sich teils drastisch unterscheiden. Insbesondere unerfahrene Nutzer können sich dadurch im ersten Moment überfordert fühlen. Daher fasse ich einmal die wichtigsten Punkte zusammen, auf die Du vor der Buchung bei einem Hoster achten solltest. Du musst wissen, dass es sich bei den meisten Angeboten der Hosting-Anbieter im sogenanntes Shared Hosting handelt. In diesem Fall teilen sich mehrere Kunden eines Hosters einen Webserver. In dem Zusammenhang wird Dir ein gewisser Teil an Datenspeicher und Rechenleistung zugeordnet. Es gibt zwar auch die Möglichkeit, eigene Server für sich zu buchen, um die ganze Power des Webservers für sich zu nutzen, dies ist aber nur für große Seiten mit starkem Besucheraufkommen relevant. Für eine “normale” Nischenseite mit mehreren hundert oder tausend Besuchern im Monat reicht das Shared Hosting problemlos aus.

Die Angebote der Hoster umfassen in der Regel unzählige Punkte, von denen für Dich als Nischenseitenbetreiber allerdings nur ein paar wirklich von Bedeutung sind. Dazu gehören die Anzahl der Domains, der verfügbare Speicherplatz des Webspace, der garantierte RAM, die Anzahl der Datenbanken, der Mail-Speicherplatz und die Möglichkeit kostenlose SSL-Zertifikate installieren zu können. Ein gutes Einstiegsangebot lässt Dich mindestens 3 kostenlose Inklusivdomains verwalten, bietet Dir mindestens 50 GB Webspace für die Verwaltung aller Dateien Deiner Seiten, garantiert Dir mindestens 4 GB RAM, erlaubt Dir mindestens 50 GB Mail-Speicher und bietet Dir kostenlose SSL-Zertifikate. Zwar kommt es immer darauf an, wie groß und erfolgreich Deine Nischenseite später einmal wird, aber nachrüsten kannst Du die Infrastruktur später immer noch problemlos. Für den Einstieg sind die zuvor genannten Richtwerte absolut ausreichend.

Darüber hinaus solltest Du auch einen Blick auf die Mindestvertragslaufzeit dieser Angebote werfen. Günstige Einstiegsangebote haben häufig eine Laufzeit von 12 bis 24 Monaten. Alles darüber hinaus sollte von Dir genau geprüft werden, da es immer sein kann, dass Du Deine Nischenseite irgendwann vielleicht nicht mehr weiter betreiben willst und Du ansonsten gegebenenfalls noch an lange Verträge gebunden bist. Dies wäre sehr ärgerlich, auch wenn seriöse Hosting-Angebote im Normalfall effektiv nur ein paar Euro im Monat kostet. Jeder gute Hoster bietet Dir zudem die bequeme Möglichkeit, Deine gesamte Website über ein übersichtliches Backend zu verwalten. Gleichzeitig bieten viele Hoster eine Software-Verwaltung, die es ermöglicht, beispielsweise WordPress mit nur einem Klick zu installieren.

Eine detaillierte Erklärung, welche Einstellungen bei einem Hoster notwendig sind, um ein WordPress und eine Nischenseite aufzusetzen, kannst Du in einer umfangreichen Schritt-für-Schritt-Anleitung dem E-Book von Peer Wandiger entnehmen. 

Der beste Nischenseiten-Ratgeber

*Affiliate-Link. Ich erhalte eine kleine Provision für das Eröffnen Deines Kontos. Für Dich entstehen dadurch keine Kosten.

Meine Hosting-Empfehlungen

Ich selbst habe in den letzten Jahren mehrere Hoster ausprobiert und kann daher klare Empfehlungen aussprechen. Heute verwalte ich all meine Webseiten und Nischenseiten bei zwei Hostern. Ich bin mit beiden uneingeschränkt zufrieden. Beide überzeugen durch sehr gute und preisgünstige Hosting-Tarife und einen super Service. Die beiden Hoster sind netcup*(Affiliate-Link) und All-Inkl*(Affiliate-Link). Beide Anbieter sind Stammgäste auf den vorderen Plätzen eines jeden Hosting-Vergleichs und absolut zuverlässig. Im Folgenden stelle ich Dir die beiden Tarife vor, die ich bis heute bei netcup und All-Inkl beanspruche. Netcup ist in Sachen Preis-Leistung nur schwer zu schlagen. Der deutsche Hoster überzeugt durch sehr günstige Preise bei gleichzeitig starker Leistung. Ich nutze derzeit zwei Pakete von netcup. Darunter unter anderem das Webhosting 2000 für rund 3€, welches damals das optimale Einstiegsangebot für meine ersten Nischenseiten war. Bis heute bin ich sehr zufrieden und könnte höchstens die etwas schwächere Performance gegenüber dem Angebot von All-Inkl bemängeln. All-Inkl ist aus meiner Sicht in der Preisklasse der Performance-König. Zwar mag das Angebot auf dem Papier etwas schwächer aussehen, in der Praxis spüre ich aber bei etwa gleich großen Webseiten eine bessere Performance bei All-Inkl. Auch das Backend von All-Inkl möchte ich hervorheben. Die gesamte Verwaltung des Webspace, der Domains und der installierten Software erfolgt in einem übersichtlichen Verwaltungsmenü. Insbesondere die geführte WordPress-Installation gefiel mir damals als Anfänger sehr gut. In Sachen Support nehmen sich beide Anbieter nicht viel und sind sehr schnell und zuverlässig.

netcup

Webhosting 2000
2
99
Monat
  • 3 Domains inklusive
  • 75 GB SSD Webspace
  • 75 GB SSD Mail-Space
  • 10 Datenbanken
  • SSL-Zertifikat inklusive
  • 12 Monate Mindestlaufzeit
Preis-Tipp

All-Inkl

All-Inkl Privat
4
95
Monat
  • Keine Mindestlaufzeit
  • 3 Domains inklusive
  • 50 GB Webspace (kein SSD)
  • bis zu 500 Mail-Postfächer
  • 5 Datenbanken
  • Kein kostenloses SSL (0,95€/Monat)
Performance-Tipp

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Eine Nischenseite mit WordPress bauen

Gehen wir einmal davon aus, dass Du die optimale Nische gefunden und Dir einen Hosting-Tarif ausgesucht hast. Nun gibt es zwei Möglichkeiten, wie Du Deine Website aufbauen kannst. Entweder entwickelst Du sie von Grund auf in Eigenregie per HTML, CSS und JavaScript oder Du nutzt ein sogenanntes Content Management System (CMS). Eines der bekanntesten CMS ist zweifelsohne WordPress. Das im Jahr 2003 veröffentlichte CMS ist heute auf etwa 36 Prozent aller Websites im Internet installiert. Bedenkt man, dass ein Content Management System kein Pflichtwerkzeug für den Betrieb einer Internetseite ist, ist das schon eine beeindruckende Zahl. Obwohl WordPress nicht das einzige CMS auf dem Markt ist, befindet sich WordPress auf über 63 Prozent aller CMS-basierten Websites im Internet. Aber warum ist WordPress nun so wichtig für Deine Nischenseite?

WordPress wird Dir die Arbeit mit Deiner Website erheblich vereinfachen. Denn das CMS bietet zwei wichtige Bestandteile, die Dir die Verwaltung Deiner Seite, die Programmierung und nahezu alle technischen Pflichtaufgaben abnehmen. WordPress erlaubt Dir die Installation sogenannter Plugins und Themes. Ein Theme ist das optische Grundgerüst Deiner Website. Du musst also nicht Deine Website von A bis Z gestalten, sondern kannst Dir ganz einfach ein Theme aussuchen, welches Dir gefällt und mit wenigen Klicks steht das komplette Grundgerüst Deiner Website, welches Du nun noch nach Deinen Vorstellungen anpassen kannst. Ein Plugin kannst Du Dir als Erweiterung vorstellen, welches neue Funktionalitäten auf Deine Seite bringt. WordPress bietet unzählige Plugins, mit denen Du beispielsweise mobiloptimierte Tabellen erstellen kannst, den Cache Deiner Website verwalten und sogar Deine komplette Website ohne Programmierkenntnisse gestalten kannst. Und das Beste daran? Das alles ist völlig kostenlos.

WordPress ist Open Source und Du kannst sämtliche Funktionen kostenlos nutzen. Die Entwickler der Plugins finanzieren ihre Arbeit in der Regel über kostenpflichtige Zusatzfunktionen. Aber aus Erfahrung kann ich bestätigen, dass alle wichtigen Werkzeuge und Funktionalitäten, die eine Nischenseite benötigt, ohne Einschränkung kostenlos sind. Selbst die meisten Themes, die ja die Oberfläche Deiner Website darstellen, sind kostenlos. Viele Entwickler bieten sogar Themes an, die Deine Website mit nur einem Klick auf technisch und optisch allerhöchstes Niveau bringen. Diese sogenannten Premium Themes sind dafür in der Regel nicht kostenlos, kosten aber in der Regel auch nur einmalig zwischen 20 und 50 Euro. Es gibt sogar Themes, die sich speziell auf Nischenseiten fokussieren und sehr viele nützliche Funktionen bieten. Eines davon stelle ich nachfolgend vor.

 

Die Perfekte Nischenseite mit dem Affiliatetheme.io bauen

Eine Nischenseite unterscheidet sich in einigen Punkten von vielen anderen Seiten im Internet. Bei ihnen steht ein Produkt im Vordergrund und das Ziel ist es, den Interessenten von diesem Produkt zu überzeugen. Allerdings ist es mit den Boardmitteln von WordPress ziemlich schwierig Produkte und Produktvergleiche übersichtlich darzustellen. Abhilfe schaffen da spezielle Themes und Plugins, die sich auf Nischen- und Vergleichsseiten fokussiert haben. Als eines der erfolgreichstenf und besten Projekte in diesem Bereich gilt das Affiliatetheme.io*(Affiliate-Link). Mit diesem Theme kannst Du übersichtliche Produktvergleiche einbauen und Produkte aus einer Vielzahl an Online-Shops eibinden. Das Affiliatetheme bietet beispielsweise Schnittstellen zu großen Online-Shops, wie Amazon, Ebay oder zu dem großen Partnernetzwerk Awin. Du kannst zu allen von Dir genutzten Partnerprogrammen Deine persönlichen Links und IDs im Theme hinterlegen, sodass Du bei einem Klick eines Besuchers automatisch eine Provision bekommst, sobald ein Produkt gekauft wird.

Affiliatetheme.io Produktvergleich
Beispiel für einen Produktvergleich mit dem Affiliatetheme.io

Das Premium WordPress Theme*(Affiliate-Link)ist auf allem meiner Affiliate-Seiten installiert. Mich hat damals der große Funktionsumfang des Themes vollends überzeugt. Es bietet Dir ein von Haus aus mobiloptimiertes, modernes Layout, welches mit allen großen Page Buildern kompatibel ist. Ich habe all meine Seiten mit dem Affiliatetheme und dem mächtigen Page Builder Elementor aufgebaut. Das Plugin Elementor stelle ich im weiteren Verlauf näher vor. Die Entwickler des Affiliatethemes haben ihr Theme mit einer Produktverwaltung ausgestattet, in die Du Produkte nahezu aller großen Shops und Produzenten importieren kannst. Über sogenannte Shortcodes kannst Du Tabellen, Listen und Filter ganz einfach überall in Deinem Theme platzieren. Bei Unklarheiten hilft Dir das Forum oder die umfangreiche Dokumentation jederzeit weiter.

Wie Du mit Deiner Nischenseite nun Geld verdienen kannst

Gehen wir einmal davon aus, dass Du die optimale Nische gefunden, ein Hosting-Paket gebucht und die Nischenseite Deiner Träume eingerichtet hast. Nun folgt der interessante Teil des Ganzen: die Einnahmen. Dir bieten sich gleich mehrere potenzielle Einkommensströme, von denen die einen Sofort und die anderen zu gegebener Zeit relevant werden. Bereits bei der Nischenfindung solltest Du Dir die Partnerprogramme der in Frage kommenden Hersteller und Shops angeschaut haben.

Amazon Partner Nischenseite
Die Affiliate-Einnahmen einer meiner Partner-IDs.

Jetzt, wo Deine Nischenseite fertig ist, gilt es die Affiliate-Links der Partnerprogramme sinnvoll in Deinen Content einzubauen. Aber wie baue ich sinnvollen Content ein? Und was macht meinen Content eigentlich sinnvoll? Grundsätzlich arbeite ich bei all meinen Seiten nach dem Prinzip “Content is King!”. Das bedeutet, dass bei mir immer der Content entscheidend ist. Mein Ziel ist es nicht, durch Link Spamming den Nutzer irgendwie auf meine Links klicken zu lassen, denn das wird nicht passieren. Daher versuche ich einen Content zu präsentieren, der alle Fragen des Website-Besuchers beantwortet. Klingt logisch, ist in der Praxis aber unheimlich kompliziert.

Einschub: guten Content produzieren

Das Ziel Deiner Nischenseite sollte sein, jedem Besucher einen Mehrwert zu bieten, der ihn alle Fragen beantwortet und ihm dadurch zum Kauf eines Produkts leitet. Guter Content sind demnach alle Bestandteile auf Deiner Website. Viele beschränken den Content nur auf Texte und überfluten ihre Seite mit Informationen. Allerdings ist das falsch, denn jedes einzelne Bild, jede Tabelle und jedes Video ist Teil einer Content-Strategie. Es wird Dich langfristig nicht erfolgreich machen, wenn Du ewig lange Texte auf Deiner Seite platzierst, die krampfhaft die relevanten Keywords enthalten, um irgendwie bei Google zu ranken. Nimm Dir die Zeit für gute Texte, überzeugende Vergleichstabellen und aussagekräftige Bilder. Schaffe einen Mehrwert, der für den Besucher verständlich ist und nachhaltig im Gedächtnis bleibt.

Und glaub mir: Du musst kein Germanistikstudium abgeschlossen haben oder besonders kreativ sein, um guten Content zu kreieren. Versetze Dich einfach in die Lage Deines Besuchers und erstelle Content, der seine Fragen beantwortet und seine Probleme löst. In meinem Nischenseiten-Ratgeber habe ich Dir umfassende Strategien und Möglichkeiten aufgezeigt, wie Du guten Content selbst erstellst oder erstellen lassen kannst. Ich zeige Dir, worauf es ankommt und wie Du auch mit wenig bis gar keinem Budget einen echten Mehrwert bieten kannst. 

Hast Du beispielsweise eine Website zu einer bestimmten Produktkategorie, erstelle einen übersichtlichen Produktvergleich und leite die Leute über einen Kaufen-Button direkt über Deine Affiliate-Links zu den Shops der Anbieter. Oder falls Du eine Ratgeberseite über eine bestimmtes Skigebiet in den Alpen aufgebaut hast, erstelle einen umfassenden Ratgeberartikel zu dem perfekten Tag auf der Piste und verlinke zu thematisch passenden Produkten. Das Schöne an Nischenseiten ist, dass Du nicht die eine Art Geld zu verdienen gibt, sondern dutzende. Je nach thematischen Schwerpunkt Deiner Seite kannst Du Tabellen, Produktempfehlungen, Produktvergleiche und Text-Links einbauen, um völlig passiv ein Einkommen zu generieren. Wichtig ist nur, sich für passende Partnerprogramme zu bewerben. 

Nischenseite Einnahmen
Beispielhaft meine Einnahmen für ein Programm bei AWIN.

In Foren und auf Facebook lese ich immer wieder die Frage, ob Nischenseiten im Jahr 2020 überhaut noch funktionieren würden. Mir bereiten diese Fragen immer ein kleines Schmunzeln. Ich würde sogar behaupten, dass sie besser funktionieren als je zuvor. Klar, während es vor einiger Zeit etwas überspitzt formuliert ausreichte, die relevanten Keywords auf seiner Seite zu spammen, um bei Google und Co erfolgreich zu ranken, ist heute etwas mehr Wissen gefragt, allerdings bietet man seinen Besuchern einen Mehrwert, den sie woanders nicht bekommen. Ich selbst werde oft gefragt, warum die Leute überhaupt auf meine Websites kommen und nicht einfach direkt bei Amazon, Ebay und Co die Produkte kaufen? Der Grund liegt auf der Hand und ist bei jedem von uns selbst zu beobachten.

Wenn ich Interesse an einem bestimmten Produkt oder einem Thema habe und eigentlich genau weiß, dass ich es bei einem bestimmten Online-Händler bekommen kann, informiere ich mich in den meisten Fällen vorher genauer darüber. Da helfen die Produktbeschreibungen oftmals nur bedingt weiter. Sie liefern häufig keine tiefgehenden Informationen und keinen Praxisbezug. Und auch die Bewertungen der meisten Nutzer geben nur selten Aufschluss. Daher finde ich mich immer wieder auf Expertenseiten im Internet wieder, die mir kompakt alle notwendigen Informationen bieten. Oftmals erhalte ich sogar Infos, die ich noch gar nicht auf dem Schirm hatte und kaufe ein mir bis dato völlig unbekanntes Produkt.

Insbesondere in einer Zeit, in dem wir mit Informationen überflutet werden und “Fake Rezensionen” ein großes Problem sind, sind mir kleine Ratgeberseiten lieber denn je. Du als Nischenseitenbetreiber solltest allerdings nicht nur die potenziellen Provisionen vor Augen haben. Der Besucher Deiner Website wird merken, ob Du Deine Seite aus Interesse an der Nische erstellt hast, oder nur auf den schnellen Euro aus warst. Liefere einen echten Mehrwert und widme Dich Deiner Nische mit der entsprechenden Emotion und Motivation, dann wird das passive Einkommen fast von alleine generiert.

Weitere Montarisierungsmöglichkeiten

Geld verdienen mit Nischenseiten

Neben der provisionsbasierten Vermittlung von Produkten über Affiliate-Links bieten sich Dir gleich mehrere weitere Einnahmemöglichkeiten mit Deiner Website. Allerdings entfalten diese erst nach einiger Zeit ihr wahres Potenzial. Am Anfang sind diese noch eher zu vernachlässigen. Dazu gehören zum einen Werbeanzeigen und zum anderen Link-Verkäufe und Gastartikel. Ich selbst nutze CPC-Anzeigen (Cost per Click) auf einer meiner Ratgeberseiten. Cost per Click bedeutet, dass ich eine kleine Vergütung erhalte, sobald einer meiner Website-Besucher auf eine Anzeige klickt. Das klinkt erstmal verlockend, ist allerdings aus meiner Sicht nicht für jede Nischenseite geeignet. Ich nutze den Werbedienst AdSense von Google, der mit 95 Prozent Marktanteil zweifelsohne der dominierende Player am Markt ist.

Google liefert dann zielgerichtete Werbung auf die Bildschirme meiner Besucher aus, die – logischerweise – in vielen Fällen die Aufmerksamkeit der Nutzer anzieht. Das ist aber auch der Grund, warum ich die Werbeanzeigen nicht auf jeder Seite schalte. Insbesondere auf den Nischenseiten, auf denen ein Produkt im Vordergrund steht, könnte die Werbung das Interesse des Besuchers vom Produkt zur Werbung umleiten. Auf meiner Ratgeberseite, auf der kein Produkt im Vordergrund steht, ist dagegen die Werbung meine Haupteinnahmequelle. Wie viel sich letztlich durch AdSense verdienen lässt, hängt von mehreren Faktoren ab, auf die ich in meinem Nischenseiten-Ratgeber mit passenden Beispielen näher eingehe. In der Regel lohnt sich das jedoch nur bei Seiten mit hohem Besucheraufkommen.

Die zweite eingangs erwähnte Einnahmequelle sind Link-Verkäufe und Gastartikel. Im Kern basieren die Algorithmen der großen Suchmaschinen auf der simplen Frage “Wer ist relevant und wer nicht?”. Das bedeutet, dass Du mit Deiner Nischenseite nur dann in den ersten Suchergebnissen landen wirst, wenn Du für den Algorithmus relevant genug bist. Um das zu erreichen, bieten sich Dir zahlreiche Optionen. Eine davon sind sogenannte Backlinks. Ein Backlink sind verweise von anderen – im besten Fall themenverwandten Webseiten – auf Deine Nischenseite. Solche Verlinkungen erhältst Du entweder durch guten Content, auf den andere Webmaster freiwillig verweisen, oder indem Du eigene Verlinkungen kaufst, bzw. verkaufst. 

Sobald Du Deine Seite durch Suchmaschinenoptimierung unter vielen Keywords auf die vorderen Plätze gehievt und im besten Fall durch guten Content bereits erste Backlinks generiert hast, steigt der sogenannte Sichtbarkeitsindex Deiner Website. Dieser lässt sich durch verschiedene Tools ermitteln und ist essentiell um den “Wert” eines Backlinks Deiner Seite zu ermitteln. Umso besser der Index ist, desto mehr Geld kannst Du für eine Verlinkung von Deiner Seite verlangen. In der Regel schreibst Du beispielsweise einen thematisch passenden Gast- oder Blogartikel, der schließlich auf die Seite Deines Backlink-Käufers verlinkt. Je bekannter und gefragter Deine Website ist, desto mehr Geld kannst Du für einen Link verlangen. In der Regel wird allerdings erst eine gewisse Zeit vergehen, bis Deine Seite erfolgreich genug ist, um wirklich hohe Beträge für einen Backlink zu verlangen.

Nischenseiten 2020: Optimierung und Pflege Deiner Nischenseite

Wie bereits mehrfach erwähnt, eignen sich Nischenseiten auch im Jahr 2020 nach wie vor optimal zur Generierung eines passiven Einkommens. Allerdings wird es für den langfristigen Erfolg nicht förderlich sein, sich komplett nach der Erstellung von der Pflege der Website zu verabschieden. Ein kleiner Aufwand bleibt immer bestehen, allerdings ist dieser in den meisten Fällen wirklich gering. Dieser teilt sich auf in dem reinen Wartungsaufwand und in der Erstellung neuen Contents. Sobald Du Deine Website erstellt hast, solltest Du insbesondere Dein WordPress aktuell halten. Das bedeutet, dass neue Versionen von WordPress sowie Aktualisierungen Deines Themes und der Plugins stets installiert werden sollten. Somit verhinderst Du, dass durch Sicherheitslücken in veralteten Versionen Tür und Tor für Hacker offen stehen. Allerdings ist dieser Aufwand kaum der Rede wert. Ich selbst lasse mich einfach per Mail benachrichtigen, sobald es neue Versionen für eine Software gibt und aktualisiere sie dann in aller Regelmäßigkeit. 

Etwas zeitaufwändiger ist dagegen die Erstellung neuen Contents. Du kannst zwar Deine Website nach der Erstellung auf dem Stand lassen, auf dem sie ist, allerdings wird der Suchmaschinenalgorithmus Deine Seite irgendwann für nicht mehr aktuell halten. Dir sollte jedoch auch bewusst sein, dass neuer Content auch neue Besucher anlockt. Die Erstellung neuen Contents dient also nicht nur zur Befriedigung des Algorithmus, sondern versorgt Deine Seite mit neuen, potenziellen Kunden. Meine produktbasierten Nischenseiten versorge ich daher mindestens ein Mal im Monat mit neuen Produkte, aktualisierten Produktbeschreibungen oder neuen News und Artikeln. Gleichzeitig berichte ich aber auch in kompakten Artikeln über relevante Messen, neuen Produkten oder neuen Entwicklungen in den Branchen. Von daher macht dieser Teile der Website-Pflege weniger Stress als man vermuten würde, sondern kann durchaus spannend und lehrreich sein, denn man bleibt immer auf dem neusten Stand der Dinge.

Nischenseiten 2020: SEO-Optimierungen

Mindestens genauso wichtig wie die technische Pflege und die Erstellung neuen Contents sind Optimierungen im Bereich der Sichtbarkeit in Suchmaschinen. Die Suchmaschinenoptimierung ist nochmal eine Welt für sich, welche sich ständig verändert und immer in Bewegung ist. Damit Deine Seite stets für die “Crawler” von Google, Bing und Co relevant ist, solltest Du neben den SEO-Grundlagen auch immer auf neuste Entwicklungen in diesem Bereich reagieren. Im Internet lassen sich zahlreiche Informationen zu diesem Thema finden und auch ich werde sicherlich irgendwann einen ausführlichen Artikel dazu verfassen. An dieser Stelle würde das allerdings den Rahmen sprengen. 

In dem E-Book von Peer Wandiger erhältst Du allerdings die wichtigsten Grundlagen übersichtlich zusammengefasst. Er zeigt Dir praxisorientiert jeden Kniff, der nach aktuellen SEO-Standards relevant ist und Deine Seite unter den richtigen Umständen nach vorne bringen kann. Zudem stellt er Dir die besten SEO-Tools vor, die Dir eine Menge Arbeit ersparen. Einige der in dem Nischenseiten-Ratgeber vorgestellten Tools nutze ich auch selbst und kann sie uneingeschränkt weiterempfehlen.